• Erfahrungsberichte
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • Dr. Christian Löffelsend, Mathematiker und Managing Consultant

    Über seinen Weg vom Absolventen zum Projektleiter

    „Mir gefällt es, Pläne in die Tat umzusetzen und nicht nur Ergebnisse, sondern auch Mitarbeiter wachsen zu sehen.“

    Nach meiner Promotion in Mathematik stieg ich bei ifb ein, da mir klar geworden war, dass ich mehr Aufregung in meinem Leben brauchte, als wenn ich nur über Theorien brüten würde. Auch deshalb wollte ich zu einer Unternehmensberatung. Am Ende entschied ich mich für das Unternehmen mit dem freundlichsten Auftreten. Ich musste mich in Modelle und Denkweisen von Banken einarbeiten, doch hat mich das Studium auf die Analyse und Weiterentwicklung verschiedenster Themen gut vorbereitet – auch wenn es dort abstrakter war.

    Da ich mich gut strukturieren kann, lieferte ich meine Arbeitspakete immer termintreu ab. Später konnte ich Kollegen mit meinen Lösungsvorschlägen inspirieren und mit meiner Veranlagung für Ordnung und Koordination plante ich bald die Abläufe kleiner Arbeitsgruppen. So bekam ich immer mehr Verantwortung auch für andere. Als ich gefragt wurde, ob ich leitende Aufgaben in größerem Stil übernehmen wolle, wechselte ich im Projekt von der Rolle des Softwareingenieurs in die des Projektleiters. In dieser Funktion ist man nah am Kunden, also auch erste Adresse für Lob wie für Kritik. Wie unterschiedlich Menschen sind, zeigt sich gerade in der Projektarbeit. Für jeden, der sachliche, aber auch emotionale Diskussionen mag, ist die Rolle ein Traum. Am Ende bleibt mir immer eine gute Mischung aus menschlicher Zusammenarbeit und technisch-fachlicher Knobelei. Im Augenblick setze ich mit meinem Team für einen Bankkunden die bald geltenden rechtlichen Anforderungen der internationalen Rechnungslegung in einem SAP-System um. Als Scrum-Team bekommen wir alle vier Wochen neue Aufgaben. Ich koordiniere, wer welches Arbeitspaket umsetzt, und behalte den Überblick, damit keine Themen untergehen. So übernehme ich zu etwa gleichen Teilen Managementaufgaben und technische Konzeptionen.

    Als Projektleiter gefällt es mir, größere Pläne in die Tat umzusetzen. Außerdem ist es großartig, nicht nur die Ergebnisse, sondern auch die Mitarbeiter wachsen zu sehen: wie aus Junioren mit der richtigen Förderung erfahrene Berater werden und Teammitglieder durch die richtige Mischung aus Freiheit und Führung immer tiefer in ihr Spezialgebiet eintauchen. Früher konnte ich mir nicht vorstellen, in der Wirtschaft zu arbeiten. Manche Bekannte sind noch heute von meiner Entscheidung überrascht. Aber ich kann mit Überzeugung sagen, dass es mir wirklich Freude macht und ich von der Materie immer wieder positiv überrascht bin. Ich habe es nie bereut, diese Karriere anstelle der akademischen eingeschlagen zu haben.

  • Esther Pfuhl, Physikerin und Managing Consultant

    Über Unternehmenskultur und ihre Erfahrungen bei ifb

    „Von der Physikerin zum Tekki und Networking-Profi“

    An meiner Arbeit bei der ifb group schätze ich am meisten die Kollegen und die Möglichkeit, immer neue Aufgaben und Themenbereiche übernehmen zu können. Das Miteinander mit den Kollegen ist für mich – ehrlich und salopp gesagt – menschlich einfach „der Hammer.“ Sie geben einem immer Rückhalt, sind jederzeit offen für Fragen und sehr kompetent. Dieser Zusammenhalt hilft natürlich ganz besonders am Anfang. Als ich nach meinem Physikstudium bei ifb startete, hatte ich noch keine Kenntnisse über die ifb-Themen. Die interne Schulungsphase zu Beginn gab mir einen ersten Gesamteindruck, aber am meisten lernt man einfach durch die Arbeit beim Kunden. Dazu gehört auch ab und zu der Sprung ins kalte Wasser, z.B. wenn man schließlich beim Kunden im ersten Projekt Verantwortung übernimmt und sich auch mal alleine behaupten muss. Meine Programmiergrundkenntnisse aus dem Studium haben mir geholfen, aber das Wichtigste ist ein gewisser „Knobelwille“ – der Spaß daran, knifflige Aufgaben eigenständig zu lösen. Eine meiner Hauptaufgaben derzeit ist es, Daten in den Bank Analyzer zu laden, für Fachtests zu prozessieren und dafür zu sorgen, dass die Computerprogramme reibungslos laufen. Darüber hinaus bin ich verantwortlich für die Weiterentwicklung der IT-Systeme im Rahmen der Datenanlieferung und -modellierung. Mit Blick auf meine Ausbildung als Physikerin bin ich bei ifb also zu einem wahren „Tekki“ und Networking-Profi geworden.

    Von vielen Branchen heißt es, sie seien Männerdomänen. Teilweise hört man das auch von der Beraterwelt. Als Frau sollte man aber einfach tun, was einen interessiert. So war ich wohl immer in so genannten „Männerwelten“ unterwegs und hatte nie wirklich das Gefühl als Frau einen Nachteil zu haben. Am meisten hilft es, man selbst zu sein und sich nicht unterkriegen zu lassen. Eine besonders interessante Erfahrung bei der ifb group war auch mein Auslandsprojekt in Kanada, wo ich anderthalb Jahre verbrachte. In einem nicht deutsch geprägten Arbeitsumfeld zu arbeiten und dabei Kultur und Menschen kennenzulernen, fand ich extrem spannend.

  • Daniel Pott, Volkswirt und ifb-Partner

    Über seinen Werdegang und sein Aufgabenprofil als Partner, Projekt- und Competence-Center-Leiter bei ifb

    „Mit Begeisterung und Engagement gemeinsam für Kunden das Beste geben.“

    Ich habe vor zwölf Jahren bei ifb angefangen und dieselbe Trainingsphase, intern auch „Ausbildungsrunde“ genannt, durchlaufen wie die Absolventen heute. Ich bin also ein echtes „ifb-Gewächs.“ Nach einem relativ kurzen Einsatz bei SAP war ich mehrere Jahre u.a. im Ausland bei verschiedenen Banken im Basel-II-Umfeld unterwegs und übernahm dann als Projektleiter einen Auftrag für eine norddeutsche Bank. Nach fünf Jahren bei ifb bekam ich eine Teamleitung, um mit vielen brillanten Absolventen die nächsten Jahre zu gestalten. Mein Team wuchs mit der Zeit, so dass sich neue Gruppen daraus gründeten. Parallel dazu konnte ich mich im Rahmen eines Projektes bei einem Neukunden in der Rolle als Softwareentwickler beweisen und wurde dort kurze Zeit später erneut Projektleiter. Nach der Beförderung zum Competence-Center-Leiter in der ifb group führte ich nicht mehr nur mein eigenes, sondern mehrere Teams. Dank der Erfahrung mit internen Leitungsaufgaben und der erfolgreichen Arbeit beim Kunden wurde ich schließlich Partner und nehme seitdem an der Unternehmensführung direkt teil.

    Meinen Werdegang verdanke ich maßgeblich meinen Vorgesetzten, die sowohl Vorbilder als auch Mentoren für mich waren. Ich war immer beeindruckt von ihrer Fähigkeit, Themen anzugehen und andere Kollegen zu fördern. Bis heute hoffe ich, diese Vorbildfunktion auch für meine Mitarbeiter vorzuleben. Darüber hinaus haben mir vor allem zwei Eigenschaften geholfen: Empathie für die Bedürfnisse von Kollegen und Kunden sowie Begeisterungsfähigkeit. Empathie ist wichtig, um in der Führungsrolle Mitarbeiter nach ihren Stärken einsetzen und fördern zu können. Und nur mit Begeisterungsfähigkeit kann man Engagement in die Tat umsetzen, ergo die Kunden überzeugen. Meine Aufgaben sind heute vielschichtig: Beim Kunden leite ich mehre Projekte und Teams im Umfeld Regulatorik und Reporting. Dafür bin ich drei bis vier Tage pro Woche vor Ort als Ansprechpartner für interne und externe Mitarbeiter sowie natürlich für den Kunden. Intern führe ich einige Teamleiter und mein 45-köpfiges Competence Center. Ich organisiere die Zusammenarbeit der Teams, plane die Einstellung neuer Kollegen und fördere neue Themen und Produkte in Zusammenarbeit mit meinen Mitarbeitern und anderen Teamleitern. Wir arbeiten eng zusammen und tauschen uns regelmäßig über neue Herausforderungen aus.

    Heute wie damals bewundere ich, wie sich Kollegen für den Kunden voll einsetzen. Dieses Engagement, die Kultur von Miteinander, Wertschätzung und Leistungsbereitschaft ist beeindruckend und zeichnet uns als ifb group aus. Der Umgangston miteinander und mit Kunden ist freundschaftlich und kollegial. Es gibt kein Ellenbogen-Gehabe, aber viel Gemeinschaft. Unabhängig von der Karrierestufe werden Kollegen akzeptiert und gehört. Man arbeitet zusammen und lernt voneinander – egal wie erfahren oder wie jung der andere ist. Wir unterstützen und helfen, auch wenn es Zeit und Mühe kostet. Es ist immer wieder überraschend, wie schnell junge Kollegen als Experten auf ihrem Gebiet brillieren und ihr Wissen in internen Workshops oder Projekten weitergeben. Die Vielzahl der ifb-Themen gibt dafür Spielraum. Die inhaltliche Entwicklung passiert dann quasi automatisch im Projekt und im Austausch mit Kollegen. Und sie hört nie auf. Jeden Tag bilde ich mich weiter und lasse mich von jungen wie erfahrenen Kollegen inspirieren.

  • Juliana Müller, International-Business-Absolventin und Director

    Über ihre Aufgaben als Teamleiterin und den Ausgleich zwischen Arbeit und ihren privaten sportlichen Interessen

    „Ich wurde Teamleiterin, da ich gerne mein Wissen teile, und für Laufschuhe ist in meinem Koffer immer Platz.“

    Banken werden aufgrund ihrer zentralen Bedeutung für die Wirtschaft beaufsichtigt und unterliegen besonderen Verpflichtungen und Regularien. Mein Aufgabenschwerpunkt ist es, unsere Bankkunden in diesen regulatorischen Themen zu beraten. Dazu zählt z.B. das Sichten von Gesetzestexten wie die CRR (Umsetzung von Basel III in EU-Recht), um den Kunden sagen zu können, was für sie relevant ist. Danach erarbeiten wir, wie die Anforderungen systemseitig umgesetzt werden können. Die praktische Umsetzung übernehmen dann unsere Implementierungskollegen oder der Kunde.

    Neben der Arbeit beim Kunden leite ich ein Team bei der ifb group und nehme damit auch noch weitere Aufgaben wahr. So bin ich mit meinem Team für die Erarbeitung neuer kundenrelevanter Themen verantwortlich, die sich z.B. aus der Aufarbeitung gesetzlicher Veröffentlichungen ergeben. Wir fassen unsere Erkenntnisse in Präsentationen zusammen, informieren darüber und machen uns Gedanken darüber, was die neuen Regelungen für unsere Kunden bedeuten und wie wir sie dabei unterstützen können. Ich wurde Teamleiterin, da ich sehr gerne mein Wissen teile und Spaß daran habe, zu sehen, wie sich Kollegen in den so genannten Softskills weiterentwickeln – sei es fachlich oder menschlich. Ich freue mich immer, wenn ich sie dabei unterstützen kann.

    Als Teamleiterin bin ich im engen Austausch mit den Kollegen aus meinem Team und stehe für fachliche Rückfragen und Diskussion zu den Themen zur Verfügung. Ich finde es besonders spannend, mit allen Kollegen meines Teams, die aus so unterschiedlichen Studienrichtungen kommen und andere Vorkenntnisse und Charaktere haben, gemeinsam etwas zu erarbeiten.

    Auch meine privaten Interessen wie z.B. das Reisen in fremde Länder und Sport sind mir wichtig und ich kann diese gut mit meiner Arbeit verbinden. Durch die Projektarbeit, die je nach Phase in ihrer Intensität variiert, ist es mit etwas Vorlauf möglich, auch längere Urlaube zu nehmen, um auf anderen Kontinenten zu reisen. Mein Triathlon-Training versuche ich, soweit es geht, auch unter der Woche zu absolvieren. Für Laufschuhe ist in meinem Koffer immer Platz, und wenn es möglich ist, buche ich ein Hotel mit Schwimmbad und gehe morgens schwimmen.

  • Dr. Milan den Heijer, promovierter Physiker und Consultant

    Über den Bewerbungsprozess und seinen Einstieg bei ifb

    „Ich war auf der Suche nach einem Arbeitgeber, der mir Raum für individuelle Wünsche und Mitbestimmung in meiner Entwicklung gibt.“

    Aktuell arbeite ich in einem großen Projekt, das darauf abzielt, eine zentrale Datenbank für einen Bankkonzern aufzubauen. Meine Aufgabe besteht darin, mittels eines Tools Datenmodelle und Anforderungen zu erfassen, um Zusammenhänge transparent zu machen.

    Nach meinem Studium wollte ich einen Arbeitgeber im Bereich Finanzwirtschaft finden, der mir viel Raum für individuelle Wünsche und Bedürfnisse bietet, der modern statt konservativ ist und der es mir erlaubt, mich ständig in eine von mir mitbestimmte Richtung weiterzuentwickeln. Die Informationen auf der ifb-Website und das Vorstellungsgespräch vermittelten mir den Eindruck, dass die ifb group dieser Arbeitgeber sein könnte. In den eineinhalb Jahren, die ich jetzt bei ifb arbeite, hat sich der Eindruck mehrfach bestätigt. Am meisten hat mich die Möglichkeit gereizt, mich als Physiker mit bankwirtschaftlichen Fragestellungen auseinandersetzen zu können. Auch den Bewerbungsprozess habe ich sehr positiv erlebt. Auf meine schriftliche Bewerbung wurde schnell reagiert und im Telefonat mit einer Mitarbeiterin der Personalabteilung erhielt ich bereits einen sehr guten Eindruck von ifb. Das Bewerbungsgespräch bestand aus zwei Teilen: einem Interview mit der Personalabteilung und einem fachlichen Gespräch. Beide wurden von enthusiastischen, sympathischen und kompetenten Mitarbeitern geführt.

    In der Anfangszeit bei ifb folgte zuerst eine etwa zweimonatige, projektunabhängige Einarbeitungsphase in Form von Workshops. So habe ich die Beratungsfelder der ifb group kennengelernt. Ich bin kein großer Fan von Vorlesungen, aber diese Veranstaltungen waren interaktiv, mit viel Raum für Diskussion, so dass es spannend blieb. Diese Phase fand ich sehr wichtig, da ich als Nicht-Banker wenig praktisches Bankenwissen mitbrachte. Sie hat mir geholfen, die Themen und Begriffe richtig einzuordnen. Außerdem konnten die erfahrenen Referenten viel darüber sagen, wie Projekte konkret ablaufen, was ich sehr geschätzt habe. Kurz nach Ende der Einarbeitung folgte das erste Projekt. In der Anfangsphase fand ich es schwierig, mich an die Dynamik des Projektes zu gewöhnen. Es war nicht einfach, mir einen Überblick über Prozesse und Zuständigkeiten zu verschaffen. Mit Hilfe meiner Kollegen habe ich dies aber Schritt für Schritt schaffen können und denke, dass das für mich in Zukunft die kleinere Herausforderung sein wird. Neben dem Umgang mit Kunden ist es bei ifb sehr wichtig, mit den Kollegen zu kommunizieren. Der menschliche Umgang mit den ifb-Mitarbeitern ist sehr offen und ungezwungen. Die Hierarchien im menschlichen Umgang empfinde ich als flach. Der interne fachliche Austausch ist außerdem lehrreich. Es wird über Fragestellungen diskutiert – auf internen Fachtagungen, über Telefon, Internet oder E-Mail – und wenn ich Fragen habe, kann ich mich immer an die Kollegen wenden. Außerdem wird jeder Mitarbeiter motiviert, oft an Weiterbildungen teilzunehmen und auch selbst Weiterbildungen zu organisieren. So habe auch ich schon eine Schulung über ein Softwaretool gehalten, das ich im Projekt anwende.

  • Heike Wilken, Betriebswirtin, Director und Teamleiterin bei ifb

    Über ihre Auslandsprojekte und Erfahrungen in Kolumbien und Südafrika

    „Mit Offenheit, Neugierde und Akzeptanz kann man aus jeder Kultur das Beste für sich mitnehmen.“

    Ich arbeite im Umfeld Risk & Compliance für den Bereich „Solution Implementierung“ der ifb group und bin aktuell bei einem Kunden als Business-Analystin in der IT im Themengebiet „BCBS239 “ im Einsatz. Meine Themen sind vielseitig, und auch mein Aufgabengebiet als Teamleiterin finde ich sehr spannend. An ifb schätze ich den Team- und Unternehmergeist sowie den Zusammenhalt oder „die hohe Dichte an netten Menschen“ wie es ein Kollege formulierte. Obwohl bei uns viele Naturwissenschaftler arbeiten, hatte ich als BWLerin mit einer Ausbildung zur Bankkauffrau und meiner IT-Affinität 2008 einen guten Einstieg bei ifb und konnte viele Themen schon recht gut einordnen. Die zweimonatige interne Trainingsphase bereitete mich zusätzlich vor, und über Fachtagungen und Projekte baute ich mein Wissen aus. Außerdem findet man bei speziellen Fragen immer jemanden, der weiterhelfen kann.

    Bisher konnte ich zwei Projekte im Ausland mitgestalten. So verbrachte ich jeweils fast ein Jahr in Südafrika und in Kolumbien. Bei jedem Projekt lerne ich etwas dazu – über Themen, Menschen, Unternehmenskulturen, die Kulturen anderer Länder und damit letztendlich über mich selbst. Jedes Projekt ist herausfordernd. In Kolumbien war die Sprache eine Hürde. Meetings, in denen ich mit dem Übersetzer Englisch redete und hoffte, dass er es richtig übersetzt, waren schon etwas unheimlich. Ich war einen Schritt weiter, als ich verstand, was er sagte und zumindest intervenieren oder nachschärfen konnte. Am Ende leitete ich die Meetings in nicht ganz perfektem Spanisch selbst. Mit den Menschen direkt reden zu können, macht es möglich, eine solidere Beziehung aufzubauen. Um in verschiedenen Kulturen arbeiten zu können, hilft es, offen zu sein und auf Menschen zuzugehen. Ich habe durch die Auslandsprojekte einen anderen Blickwinkel für bestimmte Situationen gewonnen. Was bei uns selbstverständlich ist, ist es in anderen Kulturen noch lange nicht. Im Zweifelsfall hilft immer auch eine Prise Humor. In Südafrika z.B. sind Männer mehr „gentlemanlike“ als hierzulande und würden nie vergessen, einer Frau die Tür aufzuhalten. Andererseits müssen Frauen den Aufzug vor den Männern betreten und verlassen. Nicht sehr pragmatisch und eher lustig. In Kolumbien trennten die Kollegen in meinen Augen in kontroversen Diskussionen besser zwischen Person und Sache, als ich es aus Deutschland kenne. Aber grundsätzlich hilft es immer, neugierig zu sein, Verhaltensweisen zu beobachten, zu akzeptieren und nicht gleich zu bewerten. So kann man aus jeder Kultur das Beste für sich mitnehmen.

    Da bei der ifb group nicht alle Prozesse bis ins letzte Detail vorstrukturiert sind und eine Politik der offenen Türen herrscht, hat jeder die Möglichkeit, seinen Weg zu finden und mitzugestalten und etwas zu bewegen. Das ist sehr bereichernd. Ich hatte immer Kollegen und Vorgesetzte, mit denen ich mich austauschen konnte, und ein gutes Netzwerk mit dem nötigen Rückhalt auch in schwierigen Situationen. Natürlich läuft auch bei uns nicht immer alles wie im Bilderbuch. Aber allein wegen der tollen Kollegen, der familiären Unternehmenskultur und den abwechslungsreichen Projekten und Erfahrungen würde ich mich immer wieder für ifb entscheiden.

  •