Globetrotter aufgepasst – Go global with ifb!

Die Welt erkunden, andere Kulturen kennenlernen und trotzdem stets mit der ifb group vernetzt sein – wir ermöglichen unseren Mitarbeitern Projekteinsätze rund um die Welt - vom europäischen Ausland bis hin zu anderen Kontinenten.

Mein Projekteinsatz in Australien

Mein Projekteinsatz in Australien

Mein Leben in Autralien:
„As aussie as it gets“

-Viola Prien-

Beachvolleyball mit Nikolausmütze, Lakritzdefizite und Surfen vor der Arbeit - Mehr Down Under geht nicht. Jeder Auslandseinsatz ist wertvoll, aber es macht einen Unterschied, ob man in Europa oder am anderen Ende der Welt arbeitet, mit einem anderen Rhythmus, in anderen Zeitzonen, Jahreszeiten und Kulturen. Als sich mir die Möglichkeit des IFRS17/FPSL-Projekteinsatzes in Sydney bot, arbeitete ich sehr zufrieden auf einem Projekt in Wien. Deshalb fiel mir die Entscheidung zuerst nicht leicht. Doch mein Interesse am Projekt und an Australien überwogen die Zweifel. Dann ging alles sehr schnell. Bei der Abwicklung der Formalien hat unser Back Office ganze Arbeit geleistet.

Das erste Mal waren wir Anfang 2019 in Sydney. Aktuell sieht der Modus für unser vierköpfiges Team vor, dass wir im Wechsel sechs Wochen in Australien und 2 -3 Wochen „remote“ von Deutschland aus arbeiten. Wie lange mein Einsatz dauern wird, ist noch offen. Zu Anfang mussten wir uns erst organisieren und gleichzeitig den Wissensdurst unseres Kunden rund um das Thema FPSL stillen. Wenn wir an Grenzen stießen und zum Hörer griffen, war es schwieriger als gewohnt, Kolleginnen oder Kollegen über Länder und Kontinente hinweg zu erreichen. Das ist immer noch eine Herausforderung, die auch mal Arbeit bis in die Nacht erfordert, um Zeitzonen zu überbrücken.

Natürlich vermisse ich Freunde und Familie, aber ich habe auch in Sydney tolle Freunde und Kollegen gefunden - wenn auch leider noch keine vernünftige Lakritz. Anfangs dachte ich, dass mich vor allem die Landschaft, die Weltmetropole, wuschelige Wombats, Kängurus und Cockatoos begeistern würden - und das war auch so. Aber am Ende sind es vor allem die Menschen. Die Zusammenarbeit mit Kunden und Partnern empfinde ich als besonders gut und intensiv, auch dank der australischen Mentalität, die herzlich, entspannt und fröhlich ist. Da geht man vor der Arbeit auch mal surfen. Wenn man dann morgens mit einem schiefen Grinsen und einem fröhlichen ‚Hey Mate‘ begrüßt wird, ist die Welt in Ordnung. Gerne denke ich an gemeinsame Bootstouren, Restaurantbesuche Feierabenddrinks und Ausflüge. In meiner Freizeit fahre ich zu den Stadtstränden oder zum Strandhaus einer Freundin außerhalb. Allein der Weg ist ein toller Roadtrip. Eines meiner schönsten Erlebnisse war unsere Weihnachtsfeier - der etwas andere Dezember-Event. Sie führte unser kleines Projektteam auf eine 10 km lange Wanderung nach Manly - ein stadtnaher Ort an den Northern Beaches. Der „Spit Bridge to Manly Walk“ bot uns wundervolle Ausblicke auf die Natur und die Skyline von Sydney. Dann wurde es „as aussie as it gets“: Bei einem kühlen Cocktail sahen wir Beachvolleyballspielern mit Nikolausmütze zu, bevor wir den Tag zurück in Sydney kulinarisch ausklingen ließen. 

Auslandseinsätze sind ein Schritt aus der Komfortzone, an denen man definitiv wachsen kann. Man muss Jetlags oder auch mal unangenehme Arbeitszeiten in Kauf nehmen. Aber wenn man dazu bereit ist, lernt man Land und Leute auf eine Art kennen, wie es sonst kaum möglich wäre. Diese Erfahrungen würde ich nicht wieder eintauschen wollen.

Mein Projekteinsatz in Südafrika

Mein Projekteinsatz in Südafrika

Zwischen Kulturen zu pendeln ist das was ich gesucht habe

- Zaur Alibutaev -

Seit Juli 2019 arbeite ich in Südafrika. Geplant ist mein Einsatz bis Juni 2020, aber ich hoffe, länger bleiben zu können. Der erste Kulturschock war schnell vorbei und schon nach wenigen Wochen wusste ich, dass ich verlängern wollte. Mein Wunsch ins Ausland zu gehen entstand, als ich im Zuge meiner Arbeit im SAP-Beratungsumfeld ständig zwischen Städten in Deutschland pendelte und erkannte, dass das auf Dauer kein optimales Arbeitsmodell für mich ist. Ich wollte mindestens ein bis zwei Wochen an einem Ort bleiben. Das Auslandsprojekt bot diese Möglichkeit und ist außerdem ein Pluspunkt für meinen Lebenslauf. 

Begonnen hat alles mit der Überprüfung meiner Voraussetzungen für die Einreise nach Südafrika, da ich als russischer Bürger ein Visum brauche. Alle Formalitäten übernahm ifb. Ich musste lediglich einen internationalen Führerschein beantragen. Die erste Zeit an einem neuen Ort ist immer ein Kulturschock. Aber enorm hilfreich war die Unterstützung meines Projektleiters, der seit fast neun Jahren das Projekt betreut und mir viele Tipps gab, um typische Fehler zu vermeiden. Die ersten Wochen in Johannesburg waren so bunt und eindrucksvoll, dass Heimweh niemals aufkam, zumal die Arbeitsphasen vor Ort auf drei bis vier Wochen begrenzt sind. Die größte Herausforderung war die Sprache. Englisch ist eine der Amtssprachen, wird aber durch Dialekte beeinflusst, die die Aussprache verändern. 

Was mich besonders beeindruckt ist die Aufgeschlossenheit der Südafrikaner vom ersten Tag an. Ich wurde den südafrikanischen Kollegen vorgestellt und schon nach kürzester Zeit unterhielten wir uns entspannt beim Kaffee. Außerdem fasziniert mich die Tier- und Pflanzenwelt Afrikas. Nach drei Wochen konnte ich sie beim Besuch des Pilanesberg-Nationalparks und später noch des Lion & Safari-Parks live erleben. Damit erfüllte ich mir einen langjährigen Traum. In meiner Freizeit erkunde ich außerdem Johannesburg, nehme an Stadttouren teil oder besuche die „Malls. “ In diesen  Einkaufszentren mit Kinos, Bars und anderen Attraktionen verbringen Südafrikaner oft ihre Freizeit. Trotz aller Begeisterung freute ich mich aber auch wieder auf Deutschland. Die Zeit in Afrika war wie eine andere Welt, aus der ich plötzlich erwachte, aber in die ich nach ein paar Wochen auch wieder zurück wollte. So merkte ich, dass der Wechsel zwischen den Ländern das ist, was ich brauche - der Wechsel zwischen komplett verschiedenen Lebensweisen, Mentalitäten und Kulturen. Was mir in Deutschland fehlt, finde ich in Afrika und umgekehrt.

Nicht nur beruflich, auch menschlich fördern Auslandsprojekte unsere Weiterentwicklung. Sicher sollte man sich vorher überlegen, welches Land oder welche Kultur zu einem passen. So mag man z.B. in Südafrika nicht überall den Komfort oder die Sicherheit finden, die man von Deutschland kennt. Aber wer wirklich über den eigenen Tellerrand blicken will, sollte ein Projekt im Ausland begleiten, um das, was andere nur im Urlaub erleben, länger und noch intensiver zu erfahren.

Mein Projekteinsatz in Wien - eine Auslandserfahrung „light“?  

Mein Projekteinsatz in Wien - eine Auslandserfahrung „light“?  

Von Gemeinsamkeiten und Unterschieden

- Anna Giorgadze -

Seit Juni 2018 arbeite ich in einem Projekt für eine in Wien ansässige Versicherung und das bis zum Ausbruch der Corona-Pandemie auch vor Ort. Zum einen reizte mich die Herausforderung, die Teilprojektleitung zu übernehmen und zum anderen fand ich es spannend, für eine der größten Versicherungen mit umfangreichen Marktanteilen in Osteuropa zu arbeiten, um meine Erfahrungen im internationalen Umfeld zu vertiefen. Außerdem wollte ich diesmal in der DACH-Region bleiben. So passte alles zusammen und den bürokratischen Teil der Vorbereitungen wickelte ifb dann reibungslos für mich ab. Den Auslandseinsatz in einem deutschsprachigen Land fand ich einfacher als in einem anderssprachigen, wo man anfangs eher einen gewissen „Kulturschock“ erleben kann. Auch wenn der in Österreich ausblieb, war es trotzdem interessant, im Alltag die vielen kleinen kulturellen und gesellschaftlichen Unterschiede zwischen Deutschland und Österreich kennen zu lernen. Das beginnt schon mit den einfachen Vokabeln des täglichen Einkaufs, wenn man im Supermarkt vergebens nach Tomaten sucht und diese am Ende als „Paradeiser“ findet oder wenn man in der Bäckerei eine Quarktasche bestellt und einem  diese dann als „Topfengolatsche“ vorgestellt wird. Auch das deutschsprachige Ausland bietet einige Überraschungen. Doch das neue Vokabular war schnell gelernt und die Organisation meines Alltags gerettet. 

Auch in unserem Projekt gab es fast täglich kleine Herausforderungen. Dazu zählten Dinge wie noch unklare oder fehlende fachliche Anforderungen oder eng getaktete Deadlines. Man braucht viel Flexibilität, um trotzdem den Überblick zu behalten. Dabei half mir ein sehr gutes Team. Bis jetzt ist es uns noch immer gelungen, gemeinsam mit dem Kunden eine zufriedenstellende Lösung zu finden.   Besonders gerne erinnere ich mich an den Tag, als wir dank hervorragender Teamarbeit einen Pitch zum Erfolg führen konnten. 

Sehr viel Heimweh hatte ich nicht, weil ich dank geografischer Nähe öfter nach Hause fahren konnte. Außerdem war ich nach Feierabend viel mit den Kollegen z.B. in Wiener Kaffeehäusern oder beim Heurigen unterwegs. Die Stadt bietet ein großes Freizeitangebot und besonders interessante Kulturveranstaltungen. In Wien habe ich viel gelernt und auch mein soziales Umfeld mit internationalen Kontakten erweitert. Ich möchte diese Zeit nicht missen. Ein großes Dankeschön an ifb, dass ich den Auslandseinsatz machen konnte. Man sammelt so viele Erfahrungen, lernt unterschiedliche Arbeitswelten kennen, muss sich auf Menschen einstellen, die anders denken und kulturell anders geprägt sind. Das gilt selbst in Österreich, trotz vieler  Gemeinsamkeiten. Deshalb mein Tipp: Wenn sich die Chance bietet, eine Zeit im Ausland zu arbeiten, sollte man sie auf alle Fälle ergreifen. Ich kann es jedem nur empfehlen.