IASB reagiert auf IBOR-Reform

Vor dem Hintergrund der geplanten IBOR-Reform hat das IASB am 3. Mai 2019 den Entwurf ED 2019/1 „Interest Rate Benchmark Reform“ veröffentlicht, in dem Änderungen an IFRS 9 und IAS 39 vorgeschlagen werden. Die Änderungen betreffen den Zeitraum vor der Ersetzung eines bestehenden Zinsbenchmarks. Sie sollen verhindern, dass die Unsicherheiten im Vorfeld der IBOR-Reform bei den notwendigen zukunftsbezogenen Analysen im Rahmen des Hedge Accounting dazu führen, dass bestimmte Finanzinstrumente nicht mehr im Rahmen des Hedge Accounting designiert werden können oder bestehende Hedge Beziehungen aufgelöst werden müssen. Bilanzierungsfragen zum Zeitpunkt der Ersetzung werden vom IASB ggf. in einem gesonderten Entwurf adressiert werden. Stellungnahmen zu dem Entwurf werden vom IASB bis zum 17. Juni 2019 entgegengenommen.

» Den Entwurf finden Sie auf der Homepage des IASB

Neben Anwendungsfragen im Rahmen des Hedge Accounting wird die IBOR-Reform voraussichtlich aber auch weitere, insbesondere prozessuale und technische Implikationen wie zum Beispiel für die zeitgerechte Marktdatenversorgung oder der ALM-Steuerung mit sich bringen.

Wenn Sie rund um die IBOR-Reform Fragen haben, sprechen Sie uns an: fachabteilung(at)ifb-group.com
 

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