Risikobasierte Geldwäsche-Bekämpfung
Das neue Geldwäschegesetz (GwG) bietet die Chance, Ermessenspielräume sinnvoll zu nutzen und mit Best Practises zu verbinden. Dies bedeutet einen Paradigmenwechsel: Schwerpunkt ist nun die risikobasierte Differenzierung der verstärkten und erleichterten Sorgfaltspflichten und deren angemessene Umsetzung.
Die Auswirkungen auf das Risikomanagement sind enorm. Die Herausforderungen und Chancen bei der Umsetzung des Gesetzes liegen in der angemessenen Ausdifferenzierung der Sorgfaltspflichten sowie der regelmäßigen Neujustierung.
Die im Gesetz verankerte Flexibilisierung erfordert deutlich mehr Eigenverantwortung und eine Individualisierung der Vorgaben in den Instituten. Dies bedeutet eine konsequente Abkehr von der ehemals schematisch starren Einhaltung der Vorgaben. Der neue Gestaltungsspielraum lässt sich risikoorientiert nutzen. Zum Beispiel können Institute, die einem deutlich deutlich geringeren Risiko unterliegen, überdimensionierte und formal starre Strukturen abbauen.
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