Finanzprodukte und deren Bewertung

Die Bewertung von Finanzprodukten spielt in vielen Bankprozessen eine zentrale Rolle, sei es im Handel, im Risikocontrolling oder im Rechnungswesen.
Insbesondere im Handel stellt die Bewertung neuer Finanzprodukte eine Herausforderung dar, da erst damit ein Handel überhaupt möglich ist. Das Hull-White-, das Hazard Rate-, das AIS- sowie das SABR-Modell stellen  in diesem Zusammenhang eine Auswahl neuer Bewertungsansätze dar.

 

Das Risikocontrolling ist im Prozess der Marktdatenqualitätssicherung gefordert, die von den Capital Markets erstellten Marktpreise aus indirekten Marktbeobachtungen zu überprüfen. Dazu werden die Bewertungsmodelle des Handels oft intern im Risikocontrolling nachgebildet.

 

Nach IFRS ist der Fair Value der Betrag, den unabhängige, sachverständige und vertragswillige Geschäftspartner zu zahlen bereit sind. Sollten keine  liquiden Marktpreise  verfügbar sein, so werden vergleichbare Transaktionen (z. B mit gleicher Kreditqualität und Duration) zur Bewertung herangezogen. Liegt kein aktiver Markt vor, so kann durch Modellbewertung (z. B. Diskontieren von Cashflows, ein Preis erstellt werden. In diesem Fall ist die Illiquidität gesondert nachzuweisen (z. B. unter Betrachtung der B/A-Spreads und des Handelsvolumens).

 

Wir unterstützen Sie bei der Abbildung und Bewertung von Finanzprodukten:

  • Abbildung neuer Finanzprodukte in Ihren Handelssystemen
  • Erstellung bzw. Anbindung von Preismodellen zur Bewertung neuer Finanzprodukte
  • Identifizierung, Anbindung und Validierung benötigter Marktdaten zu neuen Finanzprodukten (z. B. für SAP-Systeme durch das ifb-Add-On Rate-Check)

 

Ansprechpartner

Fachberatung

Michael Herrmann

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Tel +49 221 92 18 41-273